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Projekte der Schader-Stiftung
"Gender Mainstreaming im Wohnungswesen"
2004 - 2005
Die Stiftung unterstützte - gemeinsam mit dem vdw Niedersachsen - als Kooperationspartner ein vom Bundesbauministerium beauftragtes Forschungsprojekt über das Gender Mainstreaming im Wohnungswesen. Das Projekt hatte eine politikberatende Aufgabe: Es galt, diejenigen Themen im Politikfeld Wohnungswesen zu identifizieren, derer sich die Bundesregierung entsprechend ihres allgemeinen politischen Ziels einer verbesserten Gleichstellung von Mann und Frau annehmen sollte. Damit einhergehend soll die Ausweisung von konkreten relevanten Handlungsfeldern für die öffentliche Verwaltung im Bereich des Wohnungswesens erfolgen.
Auf den Ergebnissen der Bestandsaufnahme aufbauend sollte in einer zweiten Phase geprüft werden, ob die Ergebnisse eine tragfähige Grundlage für die Durchführung von Modellvorhaben im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) darstellen. Soweit dies der Fall ist, sollten dazu Konzepte entwickelt und auf ihre Durchführbarkeit geprüft werden. Gegenstand dieser künftigen Modellvorhaben sollten konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen der Wohnungspolitik sein, bei denen die Auswirkungen wohnungspolitischer Entscheidungen auf das Verhältnis der Geschlechter verdeutlicht werden. Anhand konkreter Einzelthemen sollte modellhaft gezeigt werden, wie eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen von Frauen und Männern bei wohnungspolitischen Entscheidungen in der Praxis aussieht und wie sie erfolgreich gestaltet werden kann (mögliche Vorhaben z.B.: Berücksichtigung von Gender-Belangen in der Wohnraumförderpolitik eines Landes; Berücksichtigung von Gender-Belangen bei Planung und Durchführung konkreter Projekte auf kommunaler Ebene durch Fachgremien und politische Gremien, Stichwort kommunale Wohnraumversorgungskonzepte, etc.).
Durchgeführt wurde dieses Projekt am FB Architektur, Abt. Planungs- und Architektursoziologie der Universität Hannover (Frau Prof. Zibell). Die Stiftung unterstützte und begleitete das Projekt mit ihrem Know-How. Im Februar 2005 fand ein Workshop statt, an dessen Organisation und Durchführung sich die Stiftung beteiligte.
Das Projekt wurde im September 2005 beendet, da Auftraggeber und Auftragnehmerin zu unterschiedliche Vorstellungen über die Bearbeitung des Projekts hatten.
Weiterführende Links
Einzelheiten zum Thema "Gender Mainstreaming im Wohnungswesen" sind im BBR-Internet abrufbar
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum Thema Gender Mainstreaming
ExWoSt-Forschungsfeld "Gender Mainstreaming im Städtebau"
Europäische Kommission zum Thema
Ansprechpartner: Dr. Tobias Robischon
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© 2001 - 2010 Schader-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Änderung: 23.12.2005 |
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