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Projekte der Schader-Stiftung

Kongress "Nutzeransichten - Wohnarchitektur zwischen Nachhaltigkeit und Publikumsgunst"

Köln, 2003

Auf immer mehr regionalen Wohnungsmärkten geht es um Mängel- statt um Mangelbeseitigung, um Qualität statt Masse. Als Beitrag zu einer bundesweiten Qualitätsoffensive organisierte die Tagung das Gespräch zwischen "Architekturkonsumenten" und Baufachleuten. Veranstalter waren Bundesarchitektenkammer, Deutscher Mieterbund, GdW Bundesverband der Wohnungsunternehmen und Schader-Stiftung.

Der Kongress verfolgte zwei Anliegen:
(1) Obwohl die Wohnung zu den teuersten und kulturell wichtigsten Gütern zählt, wissen die
meisten Bürger mehr über Automarken als über Wohnungstypen. Die Kommunikation zwischen Anbietern und Nutzern ist – trotz des gemeinsamen Interesses an höherer Qualität –
gestört.
(2) Trotz aller Nachhaltigkeitsappelle und Bekenntnisse zur europäischen Stadtkultur laufen der städtischen Gemeinschaft die Bürger und der städtischen Wohnarchitektur die gut verdienende Kundschaft weg. Das landschaftliche Umfeld der Städte wird dadurch ebenso beschädigt wie der soziale und kulturelle Zusammenhalt der Städte.

Vor diesem Hintergrund standen auf dem Kongress folgende Fragen im Mittelpunkt:
  • Was erwarten Nutzer von alltagstauglicher Wohnarchitektur?
  • Kann das städtische Wohnhaus diese Ansprüche aufnehmen?
  • Welche Antworten bietet die zeitgenössische Wohnarchitektur?
  • Was kann die städtische Wohnarchitektur vom Eigenheim lernen?
  • Sind Urbanität und bedarfsgerechter Wohnungsneu und -umbau miteinander vereinbar?
  • Wie viele bedarfsgerechte Wohnungen verkraften unsere Städte?
  • Wie bewältigen Bauherren den Spagat zwischen steigenden Bewohneransprüchen und zunehmendem Kostendruck auf entspannten Märkten?

Links

Ansprechpartner: Dr. Tobias Robischon

 
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Letzte Änderung: 15.04.2004