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Kurzbiographie von Franz-Xaver Kaufmann

Beruflicher Werdegang

1952 - 1958: Juristische, wirtschaftswissenschaftliche und soziologische Studien an der Universität Zürich, der Hochschule St. Gallen und der Université de Paris

Lizentiat (1956) und Doktorat (1960) der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen (jetzt Universität St. Gallen)

1956/57: Assistent am volkswirtschaftlichen Seminar der Hochschule St. Gallen

1960-1963: Tätigkeit im Personalwesen der CIBA AG, Basel

1963-1968: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster (Sitz Dortmund)

1968: Habilitation für Soziologie und Sozialpolitik an der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster/Westf.

Seit 1969 ordentlicher Professor für Sozialpolitik und Soziologie an der Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie

1971-1976: Leitung Projektgruppe "Verwaltung und Publikum"

1975-1981: Leitung Projektgruppe "Wirkungsanalysen der Sozialpolitik"

1975-1979: Koordination Forschungsverbund "Bürgernahe Gestaltung der sozialen Umwelt"

1980-1986: Koordination DFG-Schwerpunktprogramm "Staat, intermediäre Instanzen und Selbsthilfe"

1979-1983: Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, Leitung der Forschungsgruppe "Steuerung und Erfolgskontrolle im öffentlichen Sektor"

1980-1992: Gründungsbeauftragter und Direktor des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik der Universität Bielefeld, Leitung des Arbeitsbereichs "Sozialpolitik und Familie"

seit 1997: Professor emeritus.

1998/99: Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

2003: Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen


Mitgliedschaften (Auswahl):

1970-1979 Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Jugend und Gesundheit (Vorsitz 1974-1978)

1985-1999 Fachbeirat des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Sozialrecht in München

1987-2001 Fachbeirat des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln (Vorsitz 1988-1997);

1990-2005 Wissenschaftlicher Beirat des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen (Vorsitz 1991-1998)

1991-1994 Sachverständigenkommission für den 5. Familienbericht der Bundesregierung (stv. Vorsitz);

1991-2001 Kommission 6 der Deutschen Bischofskonferenz für gesellschaftliche und soziale Fragen;

1994-1998 Kommission zur Gründung eines Max-Planck-Instituts für demographische Forschung;

Seit 1995: Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung zur Herausgabe der "Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945".

Seit 2001: Wissenschaftlicher Rat der Katholischen Akademie in Berlin (Vorsitz)

Seit 2005: Beraterkreis des "Forums Demographischer Wandel" des Bundespräsidenten


Auszeichnungen:

1991: Ausländisches Mitglied der Königlich-Flämischen Akademie der Wissenschaften und schönen Künste von Belgien;

1993: Dr. theol. h.c. (Universität Bochum)

1993: Ordentliches Mitglied der Academia Europea Scientiarum et Artium, Salzburg

1994: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

1997: Dr. oec. h.c. (Universität St. Gallen).

1998: Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

2001: Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

2005: Ludwig Preller-Preis für Sozialpolitik

2007: Schader-Preis

 
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Letzte Änderung: 05.01.2007