Filtern Sie im Bereich "Themen"

Thema
  • Kommunikation und Kultur
  • Gemeinwohl und Verantwortung
  • Demokratie und Engagement
  • Vielfalt und Integration
  • Stadtentwicklung und Wohnen
  • Demographie und Strukturwandel

Zur Filterung muss mindestens ein Thema ausgewählt sein.

Fokus
Zeitraum
Was bewegt Sie?

Sie haben offene Fragen? Anregungen? Ideen?

Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch. Bitte hinterlassen Sie das, was Sie bewegt, im Schader-Dialog.

DIALOGE - Ausstellungskooperation in der Galerie der Schader-Stiftung

Artikel vom 01.06.2014

Ausstellungseröffnung, Foto: Timo Klein

Die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigen seit Februar 2007 gemeinsam konzipierte Ausstellungen. Die auf eine Verbindung von Gesellschaftswissenschaften und Praxis zielenden Forschungsfelder der Schader-Stiftung stehen im Dialog mit der Kunst der Gegenwart.

DIALOGE 05 „Human Upgrade“

Susanna Hertrich, Jacobson’s Fabulous Olfactometer, 2014 © Susanna Hertrich

Vom 14. Oktober 2016 bis zum 5. März 2017 zeigt das Hessische Landesmuseum Darmstadt in Kooperation mit der Schader-Stiftung Arbeiten von Susanna Hertrich und Hannes Wiedemann in der Galerie der Schader-Stiftung.

Susanna Hertrich (geb. 1973) untersucht die Möglichkeiten der Prothetik zur Erweiterung der sinnlichen Wahrnehmung. Im Zusammenspiel mit neurowissenschaftlichen und biologischen Erkenntnissen entwickelt sie mit dem Körper verbundene, teilweise computergesteuerte Apparaturen, welche das Empfinden von Umwelteinflüssen physischer sowie politischer Art ermöglichen sollen. Hannes Wiedemann (geb. 1991) dokumentiert in seinen Fotografien die Biohacker-Szene in den USA. Die Implantierung technischer Objekte Körper gehört zum Lifestyle bestimmter sozialer Gruppen. Sie experimentieren mit Magnet-, Leucht- und Speicherimplantaten. Wiedemann fotografiert diese Menschen in ihren provisorischen Labs und bei ihren Operationen und erfasst eine Entwicklung, die eher im Untergrund als in wissenschaftlichen Projekten stattfindet.

Galerie der Schader-Stiftung
Goethestr. 1
64285 Darmstadt
Geöffnet freitags, samstags und sonntags 10 bis 17 Uhr
Eintritt frei

DIALOGE 04 : „Transit: Ströme“

Larissa Fassler: Kotti (Detail) 2008, © Larissa Fassler

Vom 15. April bis 4. September 2016 zeigen die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum Darmstadt die Ausstellung „DIALOGE 04 Transit: Ströme. Larissa Fassler und Mirko Martin“ in der Galerie der Schader-Stiftung.

Die kanadische Künstlerin Larissa Fassler (geboren 1975, lebt in Berlin) und der Künstler Mirko Martin (geboren 1976, lebt in Berlin) beschäftigen sich in unterschiedlichen künstlerischen Gattungen wie Zeichnung, Plastik und Film mit dem Thema Transit. Larissa Fassler beobachtet über Wochen städtische Plätze und zeichnet die Bewegungsströme von Menschen, Waren und Informationen aus Werbung, Plakaten, Graffiti auf. Soziale, ökonomische und politische Strömungen werden sichtbar. Die architektonischen Hüllen dieser Ströme visualisiert sie in raumgreifenden Plastiken. Der Videokünstler Mirko Martin filmt Menschenströme in Metropolen wie Los Angeles oder hektische Arbeitsabläufe im Warentransportverkehr. Die unmittelbare visuelle und akustische Konfrontation mit dem, was wir häufig selbst alltäglich erleben, macht diese Ströme umso einprägsamer bewussst.

DIALOGE 03 „Transit: Orte“

Rebecca Wilton, VILLA, 2003, C-Print, Galerie Jochen Hempel, Berlin

Am 15. Oktober 2015 eröffnete die Ausstellung „Transit: Orte“ in der Galerie der Schader-Stiftung. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigten in Kooperation mit der Schader-Stiftung vom 16. Oktober 2015 bis zum 28. Februar 2016 Arbeiten von Rebecca Wilton und Florian Albrecht-Schoeck.


Rebecca Wilton und Florian Albrecht-Schoeck fotografieren Orte, die eher marginalen Zwecken dienen oder Veränderungen ausgesetzt sind. Es sind Transit-Orte, die zu „Nicht-Orten“ geworden sind: Feuerwehreinfahrten und provisorische Parkplätze, aufgegebene Bahnhöfe, verlassene Kaufhäuser und vom Abriss bedrohte Dörfer. Welche Relevanz, Bedeutung und Rolle geben wir diesen Orten? Seit 2007 zeigen das Hessische Landesmuseum Darmstadt und die Schader-Stiftung Ausstellungen, in denen Gesellschaftswissenschaften und Kunst in einen Dialog treten. 

DIALOGE 02 „Künstlertourist: Urban Views“

Installation: Marion Eichmann

Im Oktober 2014 wurde die Kooperation mit einer neuen Ausrichtung fortgesetzt. In der aktuellen Ausstellungsreihe „DIALOGE“ möchten die Schader-Stiftung und das Hessische Landesmuseum Darmstadt gemeinsam zeitgenössische, jüngere Künstlerinnen und Künstler unter thematischen Schwerpunkten präsentieren.

Der erste Themenblock umfasste zwei Ausstellungen zum differenzierten Feld des „Tourismus“. Nach der ersten Ausstellung „Künstlertourist: Grenzgänge“ zeigt die zweite Ausstellung dieses Themenblocks „Künstlertourist: Urban Views“ Arbeiten von Marion Eichmann und Timo Klein.

Während Eichmann mit dem Zeichenblock in die Häusermenge und Straßenzüge der Metropolen eintaucht und ihre Eindrücke mit dem Bleistift festhält, entzieht sich Klein den Garküchen, Motogeräuschen und überfüllten Straßen und begibt sich für seine Aufnahmen auf die Dächer der Wolkenkratzer. Ergebnis der künstlerischen Arbeit von Marion Eichmann und Timo Klein sind atmosphärische Zeichnungen und Fotografien, farbige Collagen und großformatige Installationen, die die urbane Verdichtung der Megacities widerspiegeln.

Rückblick: DIALOGE 01 „Künstlertourist: Grenzgänge“

Ausstellungsansicht, Foto: Timo Klein

Was bewegt zeitgenössische, jüngere Künstler heute, wenn sie reisen? Wie ist der Blick des Künstlertouristen geprägt? Was sagen die Beweggründe über den bereisten Ort und den reflektierenden Künstlertouristen aus? Kurzum: Mit welchen sozialen, politischen und mentalen Konnotationen sind Künstlerreisen verbunden?

Der Ausgangspunkt der ersten Ausstellung „Künstlertourist: Grenzgänge“, die vom 17. Oktober 2014 bis zum 1. März 2015 stattfand, ist die Tatsache, dass sich der touristische Blick und der Blick des Künstlers kreuzen. Die Künstler Ströbel und Johne sind selbst Touristen und global unterwegs. So schlägt die Ausstellung geographisch einen Bogen von Venedig und Lampedusa, nach Frankreich, Griechenland und Afrika. Die Künstler analysieren und reflektieren das, was sie dort sehen und erleben in verschiedenen künstlerischen Ausformungen - zeichnerisch, fotografisch, als Video.